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Wichtige Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel

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Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Schulmedizin und in konventionelle Therapie- oder Medikamentenformen. Gleichzeitig steigt jedoch die Nachfrage nach Alternativen wie natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln und naturkundlichen Heilmethoden stetig. In diesem Zusammenhang wird immer mehr auf Nahrungsergänzungsmittel wie OPC, D3 ,K2 und weitere zurückgegriffen.

Vorweg: Nahrungsergänzungsmittel gibt es wie Sand am Meer: In den meisten Drogerien stehen gleich mehrere Regale voll mit den Produkten unterschiedlicher Anbieter. Bei wirklich hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln – wie den von  https://www.narayana-verlag.de/index.php – kann ohne eine Ernährungsumstellung zumindest eine gute Basisversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt werden. Dennoch ersetzt diese grundlegend keine gesunde Ernährung, sondern ergänzt diese.

Beim Einkauf der Rohstoffe für Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel der Marke Unimedica wird auf beste Qualität und eine hohe Bioverfügbarkeit geachtet. Der Verzicht auf unnötige Konservierungs- und Füllstoffe ist sehr wichtig um keine unerwünschten Nebenwirkungen zu erhalten und ist hier selbstverständlich.

Die Vitamine A, D, E und K

Fettlösliche Vitamine können im Körper gespeichert werden. Zu ihnen zählen Vitamin A (Retinol), Vitamin D (Calciferol), Vitamin E (Tocopherole) und Vitamin K (Phyllochinon).

Verschiedene Tabletten | Bild: Getty Images

Vitamin A (Retinol) – der Freund des Augenlichts

  • Aufgabe: Sehvorgang; hält Haut und Schleimhäute gesund (Zellwachstum und -neubildung), stärkt das Immunsystem
  • Mangelerscheinungen: Hautschäden, Lichtempfindlichkeit, herabgesetzte Sehschärfe in der Dämmerung, Nachtblindheit, Abwehrschwäche
  • Natürliche Quellen: Beste Quelle für Vitamin A ist Leber; und für Beta-Karotin (der Vorstufe von Vitamin A) sind es Möhren, Tomaten, rot-orange farbiges Gemüse und Früchte sowie grünblättriges Gemüse.
  • Empfohlene tägliche Nährstoffzufuhr der DGE: 0,8 mg (Frauen) – 1,1 mg (Männer).

Vitamin D (Calciferol) – der Knochenbauer

  • Aufgabe: Regulation und Aufrechterhaltung des Calcium- und Phosphatstoffwechsels, Knochenbildung und -härtung. Es sorgt dafür, dass der Knochenbaustein Calcium aus der Nahrung aufgenommen und in die Knochen eingebaut wird. Ohne Vitamin D wird Calcium nur sehr schlecht resorbiert.
  • Mangelerscheinungen: Entkalkung des Knochens, Knochenerweichung beziehungsweise -brüchigkeit (bei Kindern Rachitis, bei Erwachsenen Osteomalazie).
  • Besonderheit: Das Vitamin D kann durch UVB-Lichteinwirkung in der Haut selbst gebildet werden. Zusätzlich sollte es auch über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Natürliche Quellen: Fette Fische (Hering, Makrele), Leber, Margarine, Eigelb, einige Speisepilze.
  • Empfohlene Zufuhr (Schätzwert für eine angemessene tägliche Nährstoffzufuhr der DGE – bei fehlender körpereigener Bildung, also ohne Sonneneinstrahlung): 20 ng

Die Sonne als Vitamin-D-Quelle

Wenn es um das Vitamin D geht, das wir mit der Nahrung aufnehmen, ist zu berücksichtigen, dass es zwei unterschiedliche Formen gibt:

  • Vitamin D2 ist überwiegend in Pflanzen enthalten
  • Vitamin D3 ist vor allem in tierischen Produkten zu finden

Verwertbar sind sowohl Vitamin D3 als auch Vitamin D2. Jahrelang wurden beide D-Vitamin-Varianten als gleichwertig angesehen, inzwischen deuten neuere Forschungen darauf hin, dass Vitamin D3 wertvoller und wirksamer sein könnte.

Die wichtigste Quelle für Vitamin D ist Sonnenlicht Bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien trägt unter hierzulande üblichen Lebensbedingungen die körpereigene Bildung von Vitamin D in der Haut zu 80 bis 90 Prozent zur Vitamin-D-Versorgung bei.

Vitamin-D wird mit Hilfe von UV-Strahlung in der Haut gebildet werden. Viele glauben, dies gelinge schon allein dann, wenn man sich nur regelmässig in der Sonne aufhält. Doch diese Voraussetzung allein genügt nicht, um einen Vitamin-D-Mangel zu verhindern. Fünf häufige Störfaktoren können die gesunde und ausreichende Vitamin-D-Bildung in der Haut verhindern – und zwar auch im Sommer.

  • Sonnenschutzmittel verhindern die Aufnahme
  • Ihr Breitengrad kann die Vitamin-D-Bildung sabotieren
  • Ihre Hautfarbe kann die Vitamin-D-Bildung mindern ( je dunkler diese, desto länger dauert die Aufnahme)
  • UV Index – Je niedriger, umso weniger Vitamin D
  • Duschen nach dem Sonnenbad mindert Vitamin-D-Aufnahme ( die Haut benötigt bis zu 48 Stunden, um das während eines Sonnenbades in den äusseren Hautbereichen gebildete Provitamin D auch wirklich zu absorbieren und in den Blutstrom zu leiten).

Vitamin D3 steht mit mehreren Mineralien, Vitaminen und Mikronährstoffen in Abhängigkeitsbeziehungen. Diese sind lebensnotwendig, damit Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ihre volle Wirkung im menschlichen Stoffwechsel entfalten können. Magnesium und K2 sind nur zwei Beispiele für solche Vitamin-D-abhängigen Nährstoffe.

Besteht beispielsweise ein Mangel an Magnesium im Körper, kann folglich trotz genügend Sonne und / oder D3-Vitamin-Präparaten kein Vitamin D3 synthetisiert und bereitgestellt werden. Zusätzlich dazu steuert das Magnesium die Funktionen des Vitamin-D-bindenden Proteins (DBP), welches den Mikronährstoff über das Blut in die entsprechenden Gewebe- und Hirnzellen transportiert.

Vitamin D3 braucht auch K2, damit alle voneinander anhängigen Prozesse funktionieren. Der Organismus kann kleine Defizite ausgleichen, dauerhafte Mängel eines Stoffes führen zu Beschwerden und Krankheiten. Vitamin K2 ist notwendig, damit Calcium in die Knochen eingelagert werden kann. Ohne Vitamin K2 wird das mit Hilfe von D3 synthetisierte und zu den Knochen transportierte Calcium nicht in das Knochengewebe eingelagert. Das Calzium wäre zwar da, aber es würde in den Adern und Arterien verbleiben und sich dort als Ablagerung festsetzen. Diese Ablagerungen – Verkalkungen – führen zu Gefäßerkrankungen und Herzproblemen.

Darüber hinaus ist Vitamin K2 für die Blutgerinnung zuständig, sorgt also insgesamt für die Knochen- und Herzgesundheit. Eine höhere Dosierung von D3, die in der Regel als Nahrungsergänzung stattfindet, sollte daher auch immer eine Einnahme von K2 nach sich ziehen. Am besten sind hierfür Kombipräparate geeignet, die in sinnvoller Dosierung und einfach einzunehmen bereits in Fett gelöst sind.

Empfehlenswert ist, den Vitamin-D-Spiegel testen zu lassen (beim Hausarzt oder mit inzwischen online erhältlichen Tests).

(Werte von unter 50 ng/ml sollten unbedingt erhöht werden, Werte von 70 bis 100 ng/ml gelten als in Ordnung – Sollten die Werte auf der Blutanalyse in nmol/l angegeben sein, so multipliziert man den ng/ml-Werte mit 2,5 und gelangt so zu den nmol/l-Werten.)

“Wir leben in einer Gesellschaft, in der Vitamin-D-Mangel immer häufiger vorkommt, weil immer mehr Menschen den ganzen Tag in geschlossenen Räumen mit wenig Sonnenlicht sitzen.”

Prof. Yurdagül Zopf, Leiterin der Abteilung Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Erlangen

OPC

Die Abkürzung OPC steht für Oligomere Proanthocyanidine. Oligomere Proanthocyanidine sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zu den Flavonoiden gezählt werden. Sie kommen von Natur aus in verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln vor, besonders hoch ist ihr Gehalt in Traubenkernen, Blaubeeren, Kakaopulver und Preiselbeeren.

Zu den wichtigsten Eigenschaften, die für unsere Gesundheit förderlich sein können, gehört die antioxidative Wirkung von Traubenkernextrakt. OPCs schützen unsere Zellen vor dem sogenannten oxidativen Stress, darunter werden Zellschäden verstanden, die durch freie Radikale in Form von Umweltgiften oder UV-Strahlung entstehen können. Durch diese Schutzwirkung können sie der Entstehung von Krankheiten vorbeugen und sogar die Alterung verzögern.

Zwar nehmen wir Oligomere Proanthocyanidine auch über die Nahrung auf, der Gehalt in unserer täglichen Ernährung reicht aber mitunter nicht aus, um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Mit einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, können wir unseren Bedarf an Antioxidantien zwar gut decken. Doch durch Stress und Umweltgifte steigt der Bedarf des Körpers an. Zur Behandlung von Krankheiten werden höhere Dosen an Antioxidantien empfohlen. Diese ausschließlich über die Nahrung aufzunehmen, kann im Alltag schwer sein. OPC aus Traubenkernextrakt in Kapselform ist daher eine einfache Möglichkeit, unseren Körper mit Antioxidantien zu versorgen.

Mögliche positive Auswirkungen von OPC auf die Gesundheit im Kurzüberblick:

  • Schützt unsere Zellen vor oxidativen Stress und bekämpft freie Radikale.
  • Schützt und repariert Kollagen und kann so das Hautbild verbessern.
  • Wirkt gegen verschiedene Hauterkrankungen, verzögert die Hautalterung und schützt vor UV-Strahlung.
  • Wirkt antientzündlich und ist somit hilfreich bei akuten oder chronischen Krankheiten, die mit einer Entzündung einhergehen wie beispielsweise Rheuma, Arthritis, Arthrose oder Gicht.
  • Schützt das Herz-Kreislaufsystem.
  • Wirkt prophylaktisch und therapeutisch gegen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen.
  • Kann möglicherweise Krebs vorbeugend wirken und reduziert die Nebenwirkungen während einer Chemotherapie.
  • Wird empfohlen zur Behandlung von Bluthochdruck und zur Verbesserung der Cholesterinwerte.

Vitamin E (Tocopherole) – Schutzpatron für die Zelle

  • Aufgabe: Fettstoffwechsel; schützt die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor der Zerstörung, wirkt somit als Schutzsystem für die Körperzellwände (Zellmembranen).
  • Mangelerscheinungen: Bei gesunden Menschen, die sich vielseitig ernähren (gemischte Kost), noch nicht beobachtet. (Ausfallerscheinungen in Zellmembranen von Blut-, Muskel- und Nervenzellen)
  • Natürliche Quellen: Pflanzenöle und -fette (Rapsspeiseöl, Olivenöle), aber auch Butter, Margarine, Weizenkeime, Haselnüsse, Haferflocken (aber nur 1,5 mg/100 g), Gemüse, Salate, Eier und wenig in Milch.
  • Empfohlene tägliche Nährstoffzufuhr der DGE (Schätzwerte): 12 mg (Frauen) – 14 mg (Männer).

Vitamin E – das wichtigste Antioxidanz

“Vitamin E wirkt antioxidativ: Es verhindert die Anlagerung von freien Radikalen – das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die die Körperzellen beziehungsweise Zellmembranen schädigen, durch Umwelteinflüsse auf uns einwirken und Krankheiten wie Krebs auslösen können. Aber welche Mengen an Vitamin E wir für einen optimalen Zellschutz brauchen, wissen wir derzeit noch nicht genau. Deshalb raten wir auch nicht dazu, Vitamin E ohne vorliegende Indikation über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Da Vitamin E in fast allen Lebensmitteln vorhanden ist, kann man seinen Vitamin-E-Bedarf ganz einfach decken, indem man einmal querbeet durch das Lebensmittelangebot isst.”

Vitamin K (Phyllochinon) – Blutungshemmer

  • Aufgabe: Bildung von Blutgerinnungsfaktoren, beteiligt an der Regulation der Knochenbildung.
  • Mangelerscheinungen: Beim gesunden Erwachsenen nicht bekannt. Bestimmte Krankheiten können einen Vitamin-K-Mangel und dadurch auch eine erhöhte Neigung zu Blutungen verursachen.
  • Natürliche Quellen: Grüne und gelbe Blattgemüse, Kohl, Spinat, Milchprodukte, Fleisch, Eier, Obst, Kartoffeln, Vollkornprodukte.
  • Empfohlene tägliche Nährstoffzufuhr der DGE (Schätzwert): 60 µg  (Frauen) – 80 µg (Männer).

Übrigens:

Patienten, die blutgerinnungshemmende Medikamente (z. B. Marcumar) zur Vorbeugung von Thrombosen einnehmen, müssen den Verzehr von Vitamin-K-reichen Lebensmitteln nicht einschränken. In klinischen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass der Vitamin-K-Gehalt einer konstant eingehaltenen abwechslungsreichen, vollwertigen Ernährung nicht oder nur unwesentlich die Wirksamkeit einer Therapie mit Medikamenten beeinflusst.

Speicherung von fettlöslichen Vitaminen im Körper

Fettlösliche Vitamine kann der Körper vor allem im Muskel- und Fettgewebe speichern. Die Vitamine A, D und K reichern sich aber auch in der Leber an, letzteres auch noch zusätzlich in den Nieren. Die Speicherdauer ist jeweils unterschiedlich. Sie liegt bei Vitamin A bei ein bis zwei Jahren, bei Vitamin E bei sechs bis zwölf Monaten und bei Vitamin K bei ein bis zwei Wochen.

Vitamin C

Nachweislich verhilft die Aufnahme von Ascorbinsäure zu einer besseren Aufnahme von Eisen aus der Nahrung, zu einem wesentlich besseren Zellschutz, zur Kollagenbildung und zur Senkung des Risikos, an Infekten zu erkranken.

Was viele Menschen nicht wissen: Ascorbinsäure ist auch sehr gut für die Augen. Damit die Netzhaut richtig arbeiten kann, braucht sie Vitamin C.

Eine aktuelle Studie hat zudem bewiesen, dass dieses Vitamin selbst für das menschliche Gehirn eine entscheidende Rolle spielen kann. Damit die sich in der Netzhaut befindlichen Zellen bestens funktionieren, ist eine sehr hohe Menge an Ascorbinsäure vonnöten.

Deshalb wird empfohlen, ausreichend Vitamin C mit der Nahrung oder gegebenenfalls über Ascorbinsäure Tabletten aufzunehmen. Dies ist besonders für Personen wichtig, bei denen ein erhöhtes Risiko der möglichen Erkrankung am Glaukom festgestellt worden ist.

Darüber hinaus trägt dieses für den Menschen wichtige Vitamin wesentlich zu einer verbesserten Entgiftung bei einer hohen Umweltbelastung bei.

Magnesium

Ein Magnesiummangel ist ein Risikofaktor für unsere Gesundheit und entsprechend vielfältig sind die Anwendungsgebiete von Magnesium. Dabei sollte immer bedacht werden, dass die beste Magnesiumquelle eine gesunde, ausgewogene Ernährung darstellt. In besonderen Situationen mag es aber notwendig sein, den täglichen Bedarf durch Einnahme eines Magensiumpräparates abzudecken.

Das gilt besonders bei Krankheit, in Stresssituationen, in der Schwangerschaft oder beim Sport. Eine Magnesiumsubstitution sollte allerdings nicht eigenmächtig erfolgen. Sinnvoller ist es, den exakten zusätzlichen Bedarf zunächst beim Hausarzt feststellen zu lassen und sich im Falle einer notwendigen zusätzlichen Einnahme an die ärztlich empfohlene Dosis zu halten. Hochdosierungen von Magnesium sind nicht nur unnötig, im Extremfall können sie sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten. Nach der Einnahme sehr hoher Mengen an Magnesium kann es zu Nebenwirkungen wie weichem Stuhl oder Durchfall kommen. Wie wichtig Magnesium ist, zeigen folgende Punkte :

  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel
  • zum Elektrolytgleichgewicht
  • zu einer normalen Funktion des Nervensystems
  • zu einer normalen Muskelfunktion
  • zu einer normalen Eiweißsynthese
  • zu einer normalen psychischen Funktion
  • zur Erhaltung normaler Knochen
  • zur Erhaltung normaler Zähne.
  • Zudem hat Magnesium eine Funktion bei der Zellteilung.
  • Wichtig wenn man D3 und K2 konsumiert ( siehe oben).

 

 

 

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