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Viele Moscheen im Iran wieder geöffnet

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Im Iran haben die wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossenen Moscheen in einigen Teilen des Landes wieder geöffnet. Öffnen durften am Montag die Moscheen in rund einem Drittel der Verwaltungsbezirke, in denen als Ansteckungsrisiko als gering eingestuft wird. Die Gläubigen müssen allerdings Masken und Handschuhe tragen und dürfen während der Gebetszeiten nur eine halbe Stunde lang in den Gotteshäusern bleiben.

Der Iran gehört zu den am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Ländern weltweit. Nach Angaben der Regierung in Teheran haben sich mittlerweile mehr als 98.600 Menschen mit dem neuartigen Erreger angesteckt, mehr als 6200 Infizierte starben. Die Dunkelziffer dürfte nach Einschätzung von Experten aber erheblich höher liegen.

Am Montag meldete das Gesundheitsministerium in Teheran 1223 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle binnen 24 Stunden lag demnach bei 47 – das war der niedrigste Stand seit 55 Tagen. Fast 80.000 Infizierte, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, haben sich nach Angaben des Ministeriums inzwischen erholt und wurden entlassen. 2676 Patienten sind demnach noch schwer krank.

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