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Türkei weißt US-Erklärung zu Afrin-Operation zurück

Außenministerium weißt US-Erklärung zu Afrin-Operation zurück

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Istanbul – Die Erklärung des US-Außenministeriums bezüglich der türkischen Operation in Nordsyrien im Rahmen des UN-Waffenstillstands sei „haltlos”, gab das türkische Außenministerium am Mittwoch bekannt.

Das Außenministerium reagierte damit auf Äußerungen der Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert. Sie hatte am Dienstag betont, dass die UN eine Waffenruhe in ganz Syrien forderten, und der Türkei empfohlen, den Resolutionstext „noch einmal zu lesen”.

„Die Resolution fordert ein sofortiges Ende der Gewalt und einen humanitären Waffenstillstand für mindestens 30 Tage, um im Zuge der sich verschlechternden humanitären Lage in Syrien, insbesondere in Ost-Ghuta, humanitäre Soforthilfe leisten und medizinische Evakuierungen durchführen zu können”, sagte Sprecher des türkischen Außenministeriums Hami Aksoy.

Die Türkei empfehle den USA, „statt Erklärungen abzugeben, die Terroristen unterstützen, sich darauf zu konzentrieren, die Angriffe des (syrischen) Regimes auf unschuldige Zivilisten zu stoppen”, erklärte Aksoy.

Die türkischen Streitkräfte (TSK) haben am 20. Januar die „Operation Olivenzweig” gestartet, die sich gegen den syrischen PKK-Ableger, die „Volksschutzeinheiten” (YPG) richtet. Ziel der Operation ist die Schaffung von Sicherheit und Stabilität entlang der türkischen Grenzen und der Region sowie die Beseitigung von Terroristen zum Schutz der syrischen Bevölkerung.

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