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Trotz Pandemie fit und gesund: Darauf sollten Sie achten!

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Generell gilt: Das Virus kann, wie jedes andere Virus auch, sowieso nur auf eine einzige Art bekämpft werden: Mit der von uns angeborenen Abwehrkraft. Pillen und Impfungen sollen genau dies unterstützen, vorausgesetzt, sie treffen auf ein schlagkräftiges Immunsystem. Dieses hat eine Aufgabe : Abwehr und Vernichtung böser Eindringlinge wie Bakterien, Viren und Kleinstlebewesen… Je nach Ausgangslage gibt es nun drei Möglichkeiten:

– Ihr Immunsystem ist stärker, gewinnt. Die Krankheit ist vorbei. Beispielsweise der Schnupfen.

– Ihr Immunsystem ist zu schwach, verliert. Sie sterben. Zum Beispiel an COVID-19.

– Das Immunsystem gewinnt nicht oder nur fast: Der Erreger nistet im Körper, führt ein fröhliches Leben und Ihr Immunsystem kämpft sich dumm und dämlich daran. Die hier verbrauchte Energie fehlt Ihnen im Alltag. Sie nennen das chronisches Müdigkeitssyndrom, Burnout, Long Covid usw.…

Wenig überraschend wird ein fittes Immunsystem geschaffen durch drei Bestandteile: Bewegung, Meditation und gute Vitalstoffe. Wie bei vielen wundersamen Vorgängen im Körper kommt es weniger auf ein einzelnes Element an als auf die Gesamtheit. Einige der wichtigsten Dinge sollten Sie also nicht vernachlässigen, wenn Sie gesund bleiben oder werden möchten:

  1. Mehr gutes Eiweiß essen. Je mehr Eiweiß im Blut , desto stärker das Immunsystem! Da sind antimikrobielle Proteine auf der Haut, Plasmaproteine in ständiger Alarmbereitschaft im Blut, und Botenstoffproteine / Zytokine, die unsere Immunzellen in Gang setzen, und dann die von den Immunzellen produzierten Antikörper , ebenfalls Proteine aus der Klasse Globuline. Eiweiß ist die Grundlage unserer Abwehrkraft und sollte täglich auf dem Speiseplan stehen.
  2. Vitamin C hilft nachweislich auch bei schweren Virusinfektionen. Bekannt ist dieser Effekt schon seit 1930, und wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Vitamin C wirkt am stärksten bei denen, die zuvor am schlechtesten versorgt waren, verursacht durch rauchen, Alkohol, extrem einseitige Diäten, zerkochtes Kantinenessen und Stress! Ein Vitamin C -Mangel findet sich bei fast allen Männern über 65 Jahren, also der Risikogruppe jeder Viruswelle, und denen, die das derzeitige Coronavirus am häufigsten nicht überleben. Bei beginnenden Infektionen empfiehlt Dr. Med. Ulrich Strunz, Mediziner, Internist, Buchautor und ehemaliger Triathlet, 1000mg Vitamin C und 10 mg Zink, alle 2 Stunden. Dies verkürzt auch gewöhnliche Erkältungen. Grund : Vitamin C stellt das Immunsystem scharf, fördert die Antikörperproduktion, stimuliert die Produktion von Interferonen, unterstützt die Bildung von Killerzellen, T- und B-Immunzellen, steigert die Aktivität weißer Blutkörperchen, schützt die Zellmembran und das Bindegewebe und somit die erste Abwehrbarriere, stimuliert die Abwehrzellen der Darmschleimhaut und verhindert die Bildung von krebserzeugenden Nitrosaminen im Magen-Darmtrakt. Wenn Sie zur Unterstützung einer Vitamin C- reichen Ernährung ( u.a. aus Petersilie, Paprika, Brokkoli und Beeren, Kiwi und Zitronen, Orangen und Zitronen) ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten um auf die gewünschte Menge an Vitamin C zu kommen, achten Sie darauf dass dieses frei von Farbstoffen, Stabilisatoren, Konservierungsstoffen, Trennmitteln wie Magnesiumstearat sowie möglichst natürlich und gentechnikfrei ist.
  3. Zink repariert Immunzellen. Fehlt Zink im Körper, wird der Mensch anfällig für Lungenentzündungen. Zink ist in mehr als 300 Enzymen enthalten, darunter viele mit antioxidativer Wirkung, die die Zellen schützen und beim Aufbau neuer Zellen sowie Zellwachstum helfen. Außerdem u.a. wichtig für die Wundheilung , Proteinbiosynthese, Reifung und Vermehrung von T-Zellen zur Vernichtung von Krankheitserregern und Entsorgung infizierter Zellen. Zink ist ein essentielles Spurenelement, was bedeutet, dass es zwar nur in kleinen Mengen nötig ist, diese aber regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Zink steckt in Fleisch und Käse, Meerestieren und Milch, Gemüse, Pilzen, Sesam, Mohn und Nüssen. Vegetarier leiden oft an Zinkmangel weil der Körper das Element aus Pflanzen schlechter aufnehmen kann als aus tierischen Lebensmitteln. Bei höherem Bedarf (Infektionen jeglicher Art) und vegetarisch oder veganer Ernährung lohnt sich ein gutes Nahrungsergänzungsmittel.
  4. Ein schlagkräftiges Immunsystem braucht B12. Dies hat eine Funktion bei der Zellteilung, und ist wichtig für Psyche, Nervensystem, Stoffwechsel, Energiestoffwechsel. Fehlt B12 im Körper, kommt es zu Nervenschäden. Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Schwäche, Blutarmut und Nervenstörungen. Ein Mangel an Vitamin B12 ist weit verbreitet: In Deutschland hat jeder Zehnte zu wenig Vitamin B12 im Blut. Im Alter von über 65 Jahren ist sogar jeder Vierte betroffen.
  5. Lassen Sie den Zucker weg. In Deutschland gibt es inzwischen 6-8 Mio. Diabetiker. Und laut einiger sehr genauer Schätzungen die doppelte Menge mit der Vorstufe des Diabetes, mit der Insulinresistenz. Geschätzt sind das 20 Millionen Menschen mit dem Problem: Zu viel Insulin. Leider empfiehlt die DGE weiterhin Kohlenhydrate, wenn auch Vollkorn. Doch jedes Kohlenhydrat, ob mit tiefem oder hohen, ob mit schlechten oder gutem Glyx, wird im Körper zu Zucker und lockt Insulin. Bei den gesunden, 60 Mio. Deutschen ist das nicht ganz schlimm. Ist Vollkorn in Maßen möglicherweise tolerabel. Bei Diabetes gilt: Je weniger desto besser. Wenn Sie nämlich wirklich Null KH zu essen glauben, essen Sie in Wahrheit immer noch so 40‐50g. Versteckt in Hüttenkäse genauso wie in Gemüse, Nüssen und Milch.
  6. Sinnvoll ergänzen: Es gibt sämtliche Faktoren wie einseitige, nicht ausgewogene Ernährung, Stress, Sport oder Medikamente, die zu Nährstoffmängel führen können. Wir brauchen nicht zwangsläufig Nahrungsergänzungen, aber sie können unsere Lebensqualität und Gesundheit deutlich verbessern. Am besten ist es, die Werte mittels einer Blutuntersuchung zu bestimmen, um einen aktuellen Status zu erhalten und gezielt auffüllen zu können. Dennoch gibt es sogenannte Basics, die grundsätzlich empfehlenswert sind wie OPC, Vitamin D3/K2, MSM, Vitamin C und Magnesium.
  7. Bleiben Sie gelassen! Langzeitstress (auch chronischer Stress genannt) schwächt das Immunsystem. Zu viel Stress kann außerdem zu einem Übermaß an Cortisol im Blut führen, was Entzündungen und Infektionen begünstigt. Wenn es Ihnen mal wieder zu stressig wird, ist es höchste Zeit für ein bisschen Self Care. Hier sind 4 Wege, wie Sie sofort zur Ruhe kommen können:
  • Üben Sie meditieren: Fangen Sie mit 5 Minuten an, in denen Sie einfach still sitzen und Ihren Atem beobachten.
  • Schaffen Sie sich mehr Freiheiten – egal ob im Homeoffice oder mit der Familie, finden Sie Zeit nur für Sie allein.
  • Essen Sie adaptogene Pflanzen – sie helfen dabei, die Nerven zu beruhigen.
  • Bewegen Sie sich: 10 Squads, Ihre Lieblings-Yoga-Übungen, 10 Push-ups … Sie brauchen kein Fitnessstudio, um sich fit zu halten! Schon ein kurzer Spaziergang kann Ihnen helfen, Stress abzubauen.

8.  Darmgesundheit- Der Großteil der Abwehrzellen befindet sich im Darm, denn dort tummelt sich eine Unzahl an Mikroorganismen (Darmflora). Die Aufgabe des Immunsystems besteht darin, gut von fremd zu unterscheiden und die schädlichen Erreger auszuschalten. Die „guten“ mikrobiellen Bewohner, die unsere Nahrung erst verwertbar machen, dürfen allerdings keinen Schaden nehmen. Wenn man eine Antibiotika-Therapie hinter sich hat, ist es sinnvoll die Darmflora mit Prä- und Probiotika wieder aufzubauen, denn unter den Opfern des Antibiotikums befinden sich auch viele „gute“ Bakterien. Da der Darm und das Immunsystem eng miteinander verbunden sind, tut man so auch der Immunabwehr etwas Gutes.

 

 

 

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