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Supermärkte in Thailand geben keine Plastiktüten mehr aus

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In Thailand, einem der größten Plastikmüllproduzenten der Welt, geben die großen Supermarktketten und Einzelhändler seit dem 1. Januar keine kostenlosen Plastiktüten mehr aus. Die Kunden können stattdessen Tüten aus wiederverwertbarem Material kaufen. Thailand gehört neben China, Indonesien, den Philippinen und Vietnam zu den fünf asiatischen Staaten, die laut der Organisation Ocean Conservancy für mehr als die Hälfte der acht Millionen Tonnen Plastikmüll verantwortlich sind, die jedes Jahr in den Meeren landen.

Plastikmüll stellt für das Ökosystem der Meere eine massive Bedrohung dar. Im Sommer hatte das Schicksal einer an der thailändischen Küste gestrandeten Baby-Seekuh mit Plastik im Bauch die Nation bewegt. Sie war schließlich gestorben.

Die Umweltorganisation Greenpeace nannte das Plastiktütenverbot in Thailand einen guten Anfang. “Das reicht aber nicht aus”, sagte die Greenpeace-Expertin Pichmol Rugrod am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Nötig sei, die “Kultur des Wegwerfens zu beenden”.

Die Thailänder verbrauchen im Schnitt acht Plastiktüten pro Tag und Kopf. Die Regierung will die Benutzung der Tüten bis 2022 komplett verbieten.

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