Nachrichten aus aller Welt

Razzia gegen rechtsextreme Hooligan-Gruppe „Jungsturm“

0

Bei einer Razzia gegen die rechte Hooligan-Gruppe „Jungsturm“ in Thüringen und Sachsen-Anhalt sind drei Männer festgenommen worden. Einige Mitglieder sind im rechtsextremen Kampfsportmilieu aktiv – andere haben Kontakt zu bulgarischen Neonazis.

Drei bei einer Razzia gegen die Hooligan-Gruppierung „Jungsturm“ in Thüringen und Sachsen-Anhalt festgenommene Männer sind polizeibekannte rechte Straftäter. Gegen die Verdächtigen im Alter von 26 bis 28 Jahren sollen Haftbefehle beantragt werden, wie ein Polizeisprecher am Dienstag ankündigte. Zwei der Beschuldigten wurden in der Region Saalfeld-Rudolstadt und einer in Halle festgenommen. Die Männer waren laut Polizei an Gewaltstraftaten beteiligt, bei denen mehrere Personen teils schwer verletzt wurden.

Die Sicherheitsbehörden hatten am Dienstag mehrere Objekte in Saalfeld, Rudolstadt, Bad Blankenburg, Erfurt, Sondershausen, im Ilm-Kreis sowie in Halle in Sachsen-Anhalt durchsucht. Während den Durchsuchungen stellten die Beamten unter anderem größere Mengen an Beweismitteln wie Sturmhauben, Datenträger sowie diverse Fußballfanartikel sicher. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Die Gruppierung „Jungsturm“ wird der Hooliganszene des FC Rot-Weiß Erfurt zugerechnet. Die Mitglieder gelten szenekundigen Beamten als Problemfans und sind zum Teil aktive Kampfsportler. Einzelne sollen unter anderem an einem Übergriff auf Fußballfans des FC Carl Zeiss Jena im Juni 2019 in Gotha beteiligt gewesen sein.


Mert Öztürkmen
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentare
Lädt...

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen