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Grüne wollen freien Einkauf von Nahrungsergänzungsmitteln abschaffen

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Gerade in Zeiten wie diesen bekommt das Thema Gesundheit eine neue wichtige Stellung in unserem Leben. Das war sie immer aber dem einem oder anderen nicht so bewusst oder präsent.

Nahrungsergänzungsmittel gehören demnach für viele Deutsche oder auch Europäer zu einer gesunden und selbstverständlichen Ernährung dazu. Groß die Aufregung, als mehrere Abgeordnete der Grünen im Mai 2020 einen Antrag in den Bundestag eingebracht haben, dass Nahrungsergänzungen verboten werden sollen. Diese sollen dann nur noch in der Apotheke erhältlich und vom Arzt verschrieben werden können. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte einen Antrag in den Deutschen Bundestag einbringen, welcher Nahrungsergänzungen stärker reglementieren soll. Was zunächst nach einer sinnvollen Schutzmaßnahme für den Verbraucher klingen könnte, sieht auf den zweiten Blick anders aus. Viele der aufgelisteten Punkte entpuppen sich als Halbwahrheiten ohne fundamentierte Nachweise.

Tatsächlich zeigt die nationale Verzehrstudie II auf, dass viele Deutsche eklatante Vitamin- und Mineralstoffdefizite aufweisen. Bis zu 90 Prozent sind unterversorgt mit Vitamin D. Bis zu 85 Prozent sind unterversorgt mit Folsäure oder auch Folaten. Bei Vitamin B und Vitamin C sind es jeweils bis zu 30 Prozent. Jede zweite Frau nimmt zu wenig Eisen zu sich. Die Hälfte der Bevölkerung nimmt zu wenig Calcium auf und um die 50 Prozent sind mit Jod mangelversorgt. Jeder Dritte schafft nicht die Empfehlung an Magnesium.

Diese Erfassung beruht auf Fragebögen und Interviews, jedoch nicht auf Blutmessungen. Es ist daher enorm schwer,die tatsächliche Mangelversorgung der Bevölkerung zu bestimmen. Auch die Referenzwerte auf die sich die Verzehrstudie bezieht, dürfen hinterfragt werden , da sie eher sehr konservativ gehalten werden. ( Quelle Nationale Verzehrstudie II:  https://bit.ly/30A0q77 )

Am Beispiel Vitamin D erkennt man worauf die Mangelversorgung ruhen könnte:

Es ist schon seit Jahren bekannt dass es weit über 1000 Einheiten internationale Einheiten täglich braucht, um überhaupt einen als adäquat angesehenen Vitamin D Wert zu erreichen. Die Zufuhrempfehlung vom Bundesamt für Risikobewertung liegt aber noch immer bei nur 800 internationalen Einheiten. Mit dieser niedrigen Empfehlung wird es kaum möglich, diese nachgewiesene 90 prozentige Unterversorgung auf die als sicher und gesund empfohlenen Blutwerte zu bringen und das, obwohl das Robert-Koch-Institut selbst seit Jahren anbringt, dass wir in Deutschland stark mangelversorgt. Eine RKI-Studie aus dem Jahr 2015 zeigt, dass die Deutschen im Schnitt sogar ganzjährig Vitamin D mangelversorgt sind.

Ein unterschätzter Punkt ist zudem, dass in der Nahrung wie in Nüssen, Getreiden , Salaten und Gemüse ein „Antinährstoff“ wie zum Beispiel Phytinsäure vorhanden ist. Dieser dient in Pflanzen wie Hülsenfrüchten, Getreide und Ölsaaten als Speicher für Phosphat und Kationen (für Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Mangan-, Barium- und Eisen(II)-Ionen), die der Keimling zum Wachstum benötigt, hemmt aber im Verzehr dann die Aufnahme von zwei wertigen Mineralien, vor allem Eisen und Zink. Das bedeutet: Pflanzliches Eisen wird bei gleichzeitiger Anwesenheit vonPhytinsäure nur zu einem Zehntel aufgenommen. Daher reicht es nicht aus, in Interviews oder Fragebögen wie sie in der nationalen Verzehrstudie II stehen, nur die potenzielle Zufuhr zu erfassen. Aussagen über die richtigen Zufuhrmengen und darüber, ob Nahrungsergänzungsmittel laut den Grünen überflüssig sind, können nur über Blutmessungen tatsächlich aussagekräftig werden. Auch hängt die benötigte Menge von den Lebensumständen des Einzelnen ab wie Alter, Geschlecht, Energieumsatz, sportliche Betätigung, den individuellen Ernährungsgewohnheiten. Relevant ist auch, ob sich jemand vegan oder aus einer Mischkost ernährt oder auch wie hoch der Verzehr von Fastfood ist. Eine Medikamenteneinnahme kann den Bedarf ebenso deutlich erhöhen wie auch der Genuss von Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Viele Menschen leiden zudem an einer Aufnahmestörung im Darm oder haben Unverträglichkeiten. Eine strenge Reglementierung des Ergänzungsmittelmarktes kann es allein aus dieser Perspektive schwer geben, weil es einen differenzierten Umgang bräuchte, um den Lebensumständen gerecht zu werden.

Die Ausgaben für Nahrungsergänzungen liegen in Deutschland im Jahr bei einer Milliarde Euro. Vergleichsweise dazu werden jährlich 45 Milliarden für alkoholische Getränke, ca. 20 Milliarden für Zigaretten, 46 Milliarden für Medikamente und fast 8 Milliarden für rezeptfreie Medikamente ausgegeben. Nahrungsergänzungsmittel haben gesetzlich kein Recht, Medikamente zu ersetzen. Deshalb fallen diese unter das Lebensmittelrecht und haben keinen Anspruch, Heilung herbeizuführen und es dürfen nur wissenschaftlich bewiesene Funktionalitätsaussagen zu der Wirkung von Stoffen getroffen werden. Geforderte Aussagen werden von Wissenschaftlern der EFSA (Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit) eingehend auf wissenschaftliche Haltbarkeit geprüft und erst dann freigegeben.  Dazu gibt es auch eine „Novel food Verordnung“ wobei Stoffe und Stoffgemische, die neuartig sind, erst eingehend geprüft werden, bevor sie für den Verzehr freigegeben werden. In Deutschland müssen sich Nahrungsergänzungshersteller und Vertreiber an den Empfehlungen für das Bundesamt für Risikobewertung orientieren und die sind im Vergleich zum europäischen Standard mit ihren Empfehlungen meist sehr konservativ und auch mit anzubringenden Warnhinweisen versehen.

Zugelassene Höchstmengen in der europäischen Union: https://www.klartext-nahrungsergaenzu…

Höchstmengen an Nahrungsergänzungsmitteln:  https://www.klartext-nahrungsergaenzu…

Gesamtmarktumsatzentwicklung Pharmaindustrie: • https://de.statista.com/statistik/dat….

Das Unternehmen Narayana gehört zu den Herstellern und Vertreibern, die in mittlerweile eigener Marke Unimedicageprüfte und bester Qualität und Bioverfügbarkeit Produkte anbieten. Verwendet werden wann immer möglich vegane Zutaten und Bio Produkte. Verzichtet wird auf unnötige Füll-, Konservierungs-, oder Farbstoffe. Der Narayana Verlagbesteht seit 1980 und wurde im Vorfeld der Berliner Gesundheitstage von Dr. Herbert Sigwart und Dr. Ulrich Weltegegründet, wo sie vor über 1.000 Medizinstudenten ihre ersten klinischen Erfahrungen mit der Homöopathie in Diavorträgen weitergaben. Dies stieß auf gewaltige Resonanz und brachte einen Durchbruch für die Homöopathie in ganz Deutschland. Ziel des Verlags war es, die besten Werke der homöopathischen Literatur und der Naturheilverfahren günstig verfügbar machen.

Im Unternehmen steht das Wissen im Sinne des Mottos „ Nimm deine Gesundheit selbst in die Hand“ im Fokus. Zusätzlich wird ein breites Sortiment an Büchern angeboten. Das Bekannteste „How not to Die“ vom Autor Dr. Michael Greger.  Mittlerweile erhält das Unternehmen fast durchgehend positive Rückmeldungen von Kunden zu Wirkung und Nutzen seiner Produkte.

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