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Google sperrt Satiremagazin Titanic im App Store

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Google hat die App des Satiremagazins Titanic aus dem Play Store entfernt. Der Grund: obszöne Darstellungen von religiösen Motiven sowie Nacktheit und Sexualität. Der Chefredakteur lehnt eine „Selbstzensur“ ab.

Die App des Satiremagazin Titanic ist im Google Play Store gesperrt worden. Grund dafür ist ein Streit um umstrittene Titelmotive. In einer Pressemitteilung am Montag erklärte das Magazin, dass mehrere Motive als anstößig eingestuft worden seien.

Es geht dabei hauptsächlich um die Dezember-Ausgabe. Das Cover zeigt den Papst mit nacktem Hinterteil und einem Kruzifix darauf sowie Jesus mit entblößtem Geschlechtsteil. Google habe die Ausgabe wegen der obszönen Darstellung eines sakralen Motivs abgelehnt. Die gleiche Abbildung erschien auch in einem kleineren Format in der Januarausgabe des Magazins.

Inzwischen habe Google auch weitere Veröffentlichungen bemängelt. Es handelt sich dabei um die Ausgaben 4/2019 und 4/2018, bei denen auf der Titelseite Nacktheit und Sexualität abgebildet werde.

Der Chefredakteur des Magazins, Moritz Hürtgens, schrieb am Montag auf Twitter, man habe einen Antrag als Erwachsenen-App mit der Altersfreigabe „ab 18“ gestellt. Das habe Google jedoch abgelehnt.

Aktuell ist das Magazin lediglich im App Store von Apple verfügbar. Hürtgen schloss in seiner Stellungnahme eine „Selbstzensur“ aus. Lieber nehme Titanic den Verlust von digitalen Abonnenten in Kauf. Auch auf einen Kompromiss werde sich das Satiremagazin nicht einlassen.

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