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Erdogan und König Salman besprechen Afrin-Operation

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Istanbul – Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag ein Telefongespräch mit dem saudischen König Salman bin Abdulaziz geführt. Die Unterhaltung soll sich auf die „Operation Olivenzweig” in Nordsyrien konzentriert haben.

Laut Diplomatenkreisen informierte Erdogan den saudischen König über die strategischen Ziele, die in Nordsyrien gegen die dort aktiven Terrorgruppen (PKK/YPG/Daesh) verfolgt werden sowie die jüngsten Entwicklungen in der Region.

Die türkischen Streitkräfte (TSK) haben am 20. Januar die „Operation Olivenzweig” gestartet, die sich gegen den syrischen PKK-Ableger, die „Volksschutzeinheiten” (YPG) richtet. Ziel der Operation ist die Schaffung von Sicherheit und Stabilität entlang der türkischen Grenzen und der Region sowie die Beseitigung von Terroristen zum Schutz der syrischen Bevölkerung.

Die heute von der YPG in Nordsyrien kontrollierten Gebiete waren 2013 von den Truppen des Assad-Regimes aus taktischen Gründen kampflos zurückgelassen worden. Das sogenannte Autonomiegebiet „Rojava” entstand nicht zuletzt durch die Vertreibung beachtlicher Teile der arabischen und turkmenischen Bevölkerung. Die Türkei möchte durch die Sicherung Afrins eine Rückkehr der vertriebenen Bevölkerungsteile ermöglichen. Dies sieht die Türkei als Grundbedingung für die Einheit Syriens.

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