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Berlin: Ryanair-Maschine muss nach Sprengstoffverdacht notlanden

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Ein Ryanair-Passagierflieger musste am Sonntagabend in Berlin aufgrund einer Sprengstoffwarnung notlanden. Der Verdacht hat sich jedoch nicht bestätigt. Nun ermittelt die Brandenburger Polizei wegen Störung des öffentlichen Friedens.

Eine Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair ist am Sonntagabend auf dem Berliner Flughafen BER außerplanmäßig gelandet und von der Bundespolizei durchsucht worden. Bei der Fluggesellschaft sei zuvor ein Hinweis eingegangen, wonach sich an Bord der Maschine Sprengstoff befinde, teilte eine Sprecherin der Brandenburger Polizeidirektion Süd in Cottbus am Montag mit. Der Pilot habe daraufhin eine Ausweichlandung in Berlin vorgenommen.

Das Flugzeug befand sich sich auf dem Weg von Dublin nach Krakau. Nachdem die Bundespolizei Passagiere, Gepäck und Flugzeug überprüfte hatte, dabei aber nichts Verdächtiges feststellen konnte, setzten die 165 Passagiere ihre Reise gegen 03.45 Uhr in der Nacht mit einer Ersatzmaschine fort.

Auch laut polnischer Polizei handelte es sich um eine falsche Bombendrohung. Die deutsche Polizei habe nach einem entsprechenden Hinweis nachgesehen, jedoch nichts gefunden. „Wir wissen also, dass dies ein Fehlalarm war“, sagte ein Sprecher der polnischen Polizei der Nachrichtenagentur AFP.

Die Polizei in Brandenburg nahm nach dem Vorfall Ermittlungen auf. Ermittelt werde wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Dublin nach Krakau wegen eines Bombenalarms in London notlanden müssen. Auch hier erwies sich der Alarm als unbegründet. Die erzwungene Notlandung des Ryanair-Fluges FR4978 vom 23. Mai in Minsk, die zur Verhaftung des an Bord befindlichen belarussischen Regimegegners Roman Protassewitsch und dessen Freundin geführt hatte, wurde ebenfalls mit einer angeblichen Bombenwarnung begründet.

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